Was man von Schwimmern lernen kann

Rituale im Alltag – Der Morgen entscheidet über den Tag

Artikel vom 24.10.2018, Die Zeit

Wer erfolgreich sein will, braucht Rituale, heißt es. Die amerikanische Gründerin Melissa Blaustein etwa springt früh morgens ins kalte Wasser. Warum hilft ihr das?

San Francisco schläft noch, als Melissa Blaustein – lockige Haare, korallfarbener Badeanzug – um kurz nach sieben Uhr morgens, eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang, zum Wasser eilt. Vor der 30-jährigen liegt die Bay, dicke Wolken verhängen die roten Pfeiler der Golden Gate Bridge. Aus dem Wasser verhängen die roten Pfeiler der Golden Gate Bridge. Aus dem Wasser ragt die berüchtigte Gefängnisinsel Alcatraz. Der Nebel lässt die Hochhäuser der Stadt aussehen, als seien sie mit Zuckerwatte eingepackt. „Die Straßen sind noch leer und die Stadt liegt ruhig da. Ich habe das Gefühl, ich habe San Francisco um diese Uhrzeit fast für mich allein“, sagt die Amerikanierin.  Sie nimmt Anlauf und springt vom Pier in das etwa 13 Grad kalte Wasser. „Es gibt kein besseres Gefühl, als im kalten Wasser zu sein“, ruft sie und krault los.

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