Spitzensportler als Vorbild: Warum zu viel Disziplin schaden kann

Sich klare Ziele stecken und sie konsequent verfolgen – diese Qualität von Spitzensportlern sollten sich Unternehmer zum Vorbild nehmen.

Artikel aus 2015, Impulse

Von Spitzensportlern können sich Unternehmer viel abgucken – zum Beispiel den perfekten Ausgleich zwischen Belastung und Erholung. Doch nicht alle Erfolgsrezepte aus dem Sport eignen sich als Modell.

impulse: Herr Katschemba, was haben Leistungssportler und Unternehmer gemeinsam?

Katschemba: Den Drang, an einer Sache dranzubleiben. Bei Sportlern, aber auch bei Unternehmern wird es immer Höhen und Tiefen geben, die ihnen Disziplin abverlangen. Hier helfen Routinen, klare Ziele und ein gutes Zeitmanagement. Allerdings kann zu viel Disziplin auch ins Gegenteil umschlagen.

Was meinen Sie damit?

Zum Beispiel: Es gibt Sportler, die sich – bewusst oder unbewusst – nicht quälen, weil sie es selbst – aus sich heraus – wollen. Sie glauben, sie müssten es, weil es von ihnen erwartet wird. Passiert das in einem Unternehmen, machen Sie einen Job, der sich gut in der Vita macht, aber nicht Ihr Ding ist. Dann können Sie diszipliniert arbeiten, aber erfolgreich werden Sie nicht sein.

Was können Unternehmer von Spitzensportlern lernen?

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