DGB-Index: Mehr als die Hälfte der Beschäftigten fühlt sich gehetzt

Millionen Deutsche leiden unter Zeitdruck am Arbeitsplatz. Das zeigt eine Umfrage des DGB. Auch Konflikte im Job und Sorgen um die Alterssicherung führen zu hoher Belastung – doch das sind nicht die einzigen Gründe.

Artikel vom 22.11.2018, Spiegel online

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat in Berlin den „DGB-Index Gute Arbeit 2018“ vorgestellt. Daraus geht hervor, dass sich 52 Prozent der deutschen Beschäftigten bei der Arbeit oft gehetzt fühlen und großem Zeitdruck ausgesetzt sind. Fast jede und jeder Dritte sieht sich häufig verschiedenen Anforderungen ausgesetzt, die schwer vereinbar sind.

„Seit Jahren sprechen wir von den Chancen der Digitalisierung. Doch offensichtlich kommen die Vorteile der technischen Veränderung bei vielen Beschäftigten nicht an“, sagt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann. „Im Gegenteil: Psychische Belastungen und Arbeitsstress haben durch den digitalen Wandel zugenommen. Dieser Trend muss umgekehrt werden. Wir brauchen eine humane Arbeitsgestaltung, die den Gesundheits- und Arbeitsschutz stärkt und die Beschäftigten entlastet.“

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