Transformation 4.0 braucht Mitbestimmung 4.0

Wie sich ein Betriebsrat mit der Zukunft der Arbeitswelt beschäftigt und dabei selbst erneuert

Artikel vom 5.12.2018, Zeitschrift für Unternehmensentwicklung und Change Management

Mit der Digitalisierung verändert sich die Arbeitswelt rasant. Sie stellt nicht nur das Management und die Beschäftigten, sondern auch die Betriebsräte vor ganz neue Herausforderungen. Um die Humanisierung der Arbeit voranzutreiben, müssen sich die Arbeitnehmervertreter vorausschauend mit den Zukunftstrends beschäftigen und zugleich die Mitbestimmung in den Unternehmen weiterentwickeln. Der Betriebsrat der Audi AG am Standort Ingolstadt hat sich im Rahmen des Zukunftsprojektes «Vision Ingolstadt 2030» auf den Weg zu einer Mitbestimmungskultur 4.0 gemacht. Die interne Abteilung Veränderungsmanagement hat diesen Prozess methodisch und konzeptionell begleitet.

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Den Umbruch in der Arbeitswelt durch die digitale Transformation vergleichen einige Wissenschaftler in seiner historischen Tragweite mit der industriellen Revolution Ende des 19. Jahrhunderts (Boes & Kämpf 2016; Malik 2015). Die Automobilindustrie ist von den vielschichtigen Veränderungen besonders stark betroffen. Sie steht vor einem grundlegenden Transformationsprozess: Weg vom Ver

MODERNES MANAGEMENT: Rugby für das Büro

Agile Management-Methoden kommen aus dem Silicon Valley und krempeln die Teamarbeit in Unternehmen um. Superhip, superinnovativ – und superstressig.

Artikel vom 12.4.2018, Frankfurter Zeitung

Was bloß soll modernes Management mit Rugby zu tun haben? Muskulöse Spieler, die sich in den Schlamm oder einen Gegner werfen: das ist das gängige Bild des Sports. Doch ausgerechnet das größte Gedränge um den eiförmigen Ball – Scrum genannt – hat es in die Lehrbücher für gute Unternehmensführung geschafft. Scrum bezeichnet den Einwurf nach einer Unterbrechung, bei dem die Mannschaften ein Menschenknäuel bilden und jeder versucht, den Gegner wegzuschieben, damit der Ball in den eigenen Reihen bleibt. Ein eingefleischtes Team, das eng zusammenarbeitet, sich an jede neue Spielsituation schnell anpasst und sich selbst organisiert. Das soll auch im Büro funktionieren.

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Appell an die Menschheit von Alexander Gerst

Alexander Gerst nimmt Video für Zukunft auf

Artikel vom 20.12.2018, RTL

Am frühen Donnerstagmorgen landete Alexander Gerst in einer Sojus-Rakete wieder auf der Erde. Die letzten Stunden vor seiner Rückreise hatte er noch einmal genutzt, um eine rührende Videobotschaft an seine zukünftigen Enkelkinder zu schicken. Seine Nachricht ist gleichzeitig eine Warnung.

Er gibt den Menschen seiner Generation mit, dass „die einfachen Erklärungen oft die falschen sind. Dass Jungen und Mädchen Sachen gleich gut können. Dass Träume wertvoller sind als Geld.

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Personalentwicklung: LERNEN VON DEN JUNGEN

Austausch über Hierarchiestufen hinweg: Reverse Mentoring stellt das übliche Coaching auf den Kopf.

Artikel vom 29.9.2018, Süddeutsche Zeitung

Das „Reverse Mentoring“ stellt herkömmliche Coaching-Programme auf den Kopf: Junge Mitarbeiter beraten dabei ihre älteren Kollegen. Genutzt wird es vor allem von internationalen Unternehmen, die neue Trends aufspüren und den Nachwuchs an sich binden wollen.

Flexible Arbeitsstrukturen: Managen der Komplexität

Während die meisten Unternehmen beim Thema Flexible Arbeitsstrukturen noch an Arbeitszeitmodelle und Homeoffice denken, stellen andere ihre Arbeitsorganisation auf neue Füße.

Artikel vom 23.2.2017, Stuttgarter Zeitung

Dominik Jauch, der Inhaber und Geschäftsführer von Spinner Automation in Markgröningen, stellt sein Unternehmen seit 2012 vom Kopf auf die Füße. Hintergrund: Die Lösungen für die Wünsche seiner Kunden entstehen erst durch das Zusammenspiel etwa von Vertrieb, CAD-Konstruktion, Produktion und IT-Entwicklung. „Einer allein kann die Komplexität nicht mehr überblicken“, sagt der 38-jährige Ingenieur.

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Arbeitswelt im Wandel : „Es ist ein Mythos, dass wir uns zu Tode arbeiten müssen“

Die Gründer der Softwarefirma Basecamp haben ein Buch gegen den Schneller-höher-weiter-Geist des Silicon Valley geschrieben. Sie empfehlen darin die 32-Stunden-Woche.

Artikel vom 28.11.2018, Die Zeit

Im Büro von Basecamp in Chicago gibt es weder einen Tischkicker noch eine Snackstation, keine Nachtschichten, kaum Meetings und auch kein Bierchen zum Feierabend. Die 54 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten wann und von wo sie wollen, laut Website von 32 Städten der Welt aus. Basecamp ist ein Softwareunternehmen und bietet eine Projektmanagement-Anwendung an. Das Unternehmen ist ziemlich genau so alt wie Google und Facebook.

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Nur wenige Unternehmen gehen neue Wege beim Resturlaub

Wenige Wochen bis zum Jahreswechsel und das Urlaubskonto ist noch gefüllt? Schnell noch ein paar Tage abbauen, heißt da meistens die Devise. In großen deutschen Unternehmen muss der komplette Resturlaub in der Regel noch vor Jahresende genommen werden, wie eine dpa-Umfrage ergab.

Artikel vom 15.11.2018, Handelsblatt

In Ausnahmefällen ist auch noch bis Ende März oder länger Zeit. Doch nicht alle setzen allein auf diese Praxis:

„MyTime”-Konten

Innovativ in Sachen Resturlaub zeigt sich Adidas. Der fränkische Sportartikelhersteller hat 2011 für seine Mitarbeiter sogenannte „MyTime”-Konten eingerichtet. Auf diese Langzeitkonten können bis zu acht Urlaubstage pro Jahr übertragen werden, wie eine Sprecherin des Unternehmens mit Hauptsitz Herzogenaurach erklärt.

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Innovation: VON DER NASA LERNEN

Artikel vom 26.7.2018, Harvard Business Manager

Open Innovation gilt heute als unverzichtbar für fortschrittliche Unternehmen. Doch warum hört man so wenig von erfolgreichen  Technologien, Produkten oder Dienstleistungen, die mit Unterstützung externer Kreativer entwickelt wurden? Dieser Frage ist Hila Lifshitz-Assaf von der New Yorker Stern School of Business nachgegangen. Drei Jahre lang begleitete sie die Abteilung Life Sciences der NASA.

WER VIEL FRAGT, WIRD INNOVATIV

Neugier: Führungskräfte freuen sich über neugierige Mitarbeiter. Behaupten sie jedenfalls. In Wirklichkeit unterdrücken viele von ihnen die Wissbegier systematisch. Wie es besser geht, erfahren Sie im neuen Harvard Business Manager.

Artikel vom 20.11.2018, Harvard Business Manager

Ist Neugier der ultimative Erfolgsfaktor für Unternehmen? Es ist eine Binse: Wer neugierig ist, hat auch Ideen. Und wohl jede Führungskraft würde behaupten, dass sie wissbegierige Mitarbeiter besonders schätzt. Die Wirklichkeit sieht häufig anders aus. Harvard-Business-School-Professorin Francesca Gino hat intensiv über Neugier geforscht. In einer Umfrage unter 3000 Mitarbeitern verschiedener Unternehmen fand sie heraus, dass nur 24 Prozent von sich denken, bei der Arbeit neugierig zu sein. Rund 70 Prozent sagten sogar, dass sie daran gehindert würden, im Job mehr Fragen zu stellen. Gino analysiert: Viele Chefs fürchten offenbar, zu kreative Mitarbeiter nicht führen zu können. Außerdem widerstrebe Experimentierfreude dem vorherrschenden Effizienzdenken.

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