Wie erfahrene Manager aus der Sinnkrise kommen

Artikel vom 05.10.2018, Manager Magazin

Freischwimmen mit 50

Viele Manager um die 50 erfahren eine ernste Sinnkrise. Auslöser ist häufig ein äußerer Anlass: Zum Beispiel rekrutiert das Unternehmen eine externe oder jüngere Führungskraft für die nächsthöhere Position. Oder kriselnde Unternehmen setzen ältere Führungskräfte vor die Tür, weil sie zu teuer sind. Andere Manager wiederum sind einfach im Zenit ihrer Karriere angekommen und fragen sich: „Was jetzt? Was will ich im Endspurt meiner Karriere machen?“. Klar ist: Wer um die 50 in eine Sinnkrise gerät, hat nur noch einen guten Wurf. Der sollte dann sitzen, oder?

Perspektiven selber schaffen

Viele Führungskräfte jenseits der 48 würden gern auf Gehalt verzichten und ihr Pensum reduzieren, wenn sie interne Alternativen hätten. Um sich anders auszurichten. Um ihre Kernkompetenzen auszuleben, beispielsweise als Mentor und Beauftragter für den Wissenstransfer an die Jüngeren. Oder als interner Berater für Projektteams, als Cheforganisator für den Aufbau des neuen Standorts oder als Start-Up-Scout für potenzielle Zukäufe.

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